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JUDO
- Eine Neuheit in der Naturfreundegeschichte Seit
1972 existiert sie nun schon, die Judoabteilung der Naturfreunde Aßling. Zuerst
wurden die Judoka etwas skeptisch beäugt, von den übrigen Mitgliedern, genauso
wie von anderen NF-Gruppen. Aber trotz anfänglicher Skepsis - es ist zu
bedenken, das vor 25 Jahren der Judosport bei weitem nicht die Verbreitung hatte
wie heute - gelang es damals einigen Damen unseres relativ jungen Vereins vor
allem die Schüler dafür zu begeistern. Heidi Rössler und Christa Weber
machten zusammen mit Ernst Daxberger aus Kolbermoor, der für die sportliche
Seite zuständig war, den Anfang um den Kindern Freude an dieser Sportart zu
geben. Man schloß sich dem bayerischen Judoverband an und begann rund um’s Haus die Vereine zu Freundschaftskämpfen zu besuchen. Nach Daxberger war Ingo Unger, ebenfalls aus Kolbermoor jahrelang ein guter und beständiger Betreuer der NF-Judoka, die nun begannen, schon über den Landkreis hinaus zu schauen. Bereits bei den oberbayerischen Meisterschaften 1974 war die Teilnahme auf Anhieb mit einigen vorderen Plätzen belohnt worden. Auch das erste internationale Auftreten der Aßlinger NF-Judoka fiel in die damalige Zeit. Im Rahmen des 2. int. Naturfreundetreffen Bayern-Tirol traten sie gegen Judoka aus ganz Österreich an und machten die Erfahrung, daß auf dieser Ebene ein recht rauher Wind weht. Es waren damals etwa 20 junge Aßlinger, die auf einer gebrauchten Reisstrohmatte im Gymnastikraum der Hauptschule in Aßling trainierten. Mittlerweile sind die NF in die Turnhalle umgezogen und können auf ca 170qm moderner Mattenfläche trainieren. |